Brauchtum Barbarazweige

Der Brauchtum spielt hierzulande eine wichtige Rolle, deshalb widmen wir uns heute einmal einem Weihnachtsbrauch.

Die Barbarazweige, sind Zweige von Obstbäumen, vorzugsweise von Kirschbäumen. Je nach Gegend werden aber auch Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Zwetschgenzweige verwendet. Die Zweige werden nach einem alten Brauch am 4. Dezember Morgen, am Tag der heiligen Barbara, geschnitten und in warmes Wasser in der Nähe eines Ofens in einer Vase platziert.


Die heilige Barbara wird als die Schutzpatronin der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuergefahr, Patronin der Bergleute gesehen und ist somit eine der vierzehn Nothelfer. Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen bis zum Heiligen Abend Glück im kommenden Jahr. Teilweise kann man die einzelnen Blüten im vorhinein mit Namen beschriften und jener Name der zuerst blüht wird besonders viel Glück haben im folgenden Jahr. In früherer Zeit wurden die Namen aller Verehrer eines jungen Mädchen den Ästen zugewiesen. Der Zweig der zuerst blüht, soll auf den zukünftigen Bräutigam hinweisen.


Sollten die Blüten bis zum Heiligen Abend nicht blühen, dann ist im kommenden Jahr mit Unglück zu rechnen.
Wir hoffen natürlich, dass die heiligen Barbarazweige schön blühen, damit das Jahr 2017 wieder erfolgreich für uns wird.

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